Im letzten Saisonspiel ging es für die Gerther darum, sich mit einem Sieg noch die Chance offen zu halten, den Meistertitel zu gewinnen und damit an der TSG Schüren vorbeizuziehen. Um es vorweg zu nehmen, die Hoffnungen haben sich nicht erfüllt.
Zwar konnte der TV Gerthe 2 in Dortmund klar gewinnen, aber die TSG Schüren sicherte sich mit einem Heimsieg den Meistertitel und den Aufstieg in die Landesliga. Aber der Reihe nach. In Dortmund begannen die Gerther nervös, unkonzentriert und konnten sich bei Nils Langenberg bedanken, der die Gerther im Alleingang im Spiel hielt. Nils erzielte 17 der 19 Punkte für die Gerther im ersten Viertel und machte damit auch zwei Punkte mehr als der Gegner zum 15:19-Zwischenstand.
Im zweiten Viertel erwachten auch die anderen Gerther und die Gäste begannen, ausgeglichen zu scoren. Da die Verteidigung nicht stand und immer wieder den Zug zum Korb zuließ, blieben die Hausherren auf Tuchfühlung und bis zur 17. Minute (31:31) war das Spiel ausgeglichen. Danach konnten sich die Gäste aus Bochum bis zum „Pausentee“ auf 32:40 leicht absetzen. Heiko Skiba: „Wir haben keine gute Halbzeit gespielt, waren gegen die tiefe Zone zu passiv, haben den Ball zu langsam bewegt und nicht nach innen bekommen, das galt es in Halbzeit zwei besser zu machen.“
Die guten Vorsätze zur Pause setzten die Gerther dann konsequent um, verteidigten nun aggressiv, konstant gut und kamen immer wieder zu Fast-Breaks und bauten damit ihre Führung kontinuierlich aus. In der 27. Minute war die Partie beim Stand von 35:58 vorentschieden. Im letzten Viertel plätscherte die Begegnung so dahin, Coach Bourscheidt konnte munter wechseln. Am Spielstand und am verdienten Sieg der Gerther änderte sich nichts mehr.
Heiko Skiba: „Wir haben insgesamt eine enttäuschende Saison gespielt, wir haben fünf Spiele verloren, darunter waren absolut vermeidbare Niederlagen gegen Herne oder Aplerbeck, so kann man am Ende der Saison nicht oben stehen. Zwar war jede einzelne Niederlage vermeidbar bzw. hatte ihre Gründe, aber am Ende mit diesem Kader nicht ganz oben zu stehen, ist schon sehr enttäuschend. Wir müssen uns alle hinterfragen, warum wir es nicht schaffen, komplett und mit einer guten Besetzung zu den Spielen zu fahren. Bei der letzten Niederlage gegen Herne im Heimspiel mussten wir gleich auf einige Akteure verzichten und haben da die Meisterschaft verspielt. Glückwunsch natürlich an Schüren, die trotz einer schwächeren Rückrunde verdient Meister geworden sind, die Jungs haben uns zweimal geschlagen und sich damit den Titel verdient.“
Punkte: Langenberg (21), Skiba (13), Schmidt (12), Klüsekamp (11), Jüngling (7), Klüner (6), Brögelmann (6), Grzesiak (4), Homik (2), P. Jüngling (0)